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Ausbildung zum MindWalking-Trainer

Im Überblick ...

MindWalking versteht sich als ganzheitliches Bewusstseinstraining zum Zweck der Persönlichkeitsentwicklung. Bei MindWalking gewinnt ein Sitzungspartner oder Trainingspartner selbstständig Erkenntnisse. Diese ermöglichen es ihm sein Leben zu optimieren. Unterstützt und begleitet wird er dabei von einem MindWalking-Trainer.

Ein MindWalking-Trainer füllt unterschiedliche Aufgabenbereiche aus. Als Sitzungsleiter hilft er jemandem beim Aufspüren seiner Tiefenerinnerungen. Als Kursleiter gibt er Publikumsseminare zu Steigerung der Lebensqualität, wie auch Ausbildungsseminare für andere MindWalking-Trainer. Als Coach führt er mit jemandem lösungsorientierte Einzelgespräche. Zum Abschluss seiner Ausbildung könnte ein MindWalking-Trainer selbst zum Ausbilder aufsteigen.

MindWalking Leistungen werden mit einem hohen Qualitätsanspruch angeboten.: Kunden sollen verlässlich zu einem guten Ergebnis kommen. Sie sollen unbeeinflusst ihre eigenen Erkenntnisse finden können. Daher gibt es für die oben genannten Aufgabenbereiche unterschiedliche Qualifikationsstufen. Jede Qualifikationsstufe hat ihre besonderen Ausbildungsschritte und Anforderungen.

Eine Voraussetzung für die Ausbildung ist, dass man selbst Sitzungen erhält und seine persönliche Entwicklung möglichst auch mit Hilfe von Eigensitzungen vorantreibt. Denn je mehr ein MindWalking-Trainer mit sich selbst im Reinen ist, desto besser kann er seinen Sitzungs- und Trainingspartner bedienen.

Die Ausbildung

Grundsätzlich besteht die Ausbildung aus drei aufeinander aufbauenden Kursen:

Basiskurs 1: "Richtig miteinander reden" (synergetische Kommunikation und Führung, Umgang mit Emotionen).

Basiskurs 2: Grundlegende Sitzungsverfahren zu Erinnerungsaufbau und Beziehungsklärung.

Basiskurs 3: Das MindWalking-Persönlichkeitsentwicklungsprogramm (Sitzungsverfahren zum Einleiten und Bewältigen der Tiefenerinnerung).

Anschließend an die Basiskurse wird eine begleitende Qualitätssicherung angeboten. Für frei ausübende "Gelegenheitsanwender" von MindWalking-Verfahren ist diese freiwillig, für MindWalking-Trainer in Ausbildung hingegen ist sie verpflichtend.

Die Eigensitzung

Eine bedeutsame Anwendung von MindWalking sind die "Eigensitzungen". Sie dienen dem Zweck, bei sich persönlich aufzuräumen. Man arbeitet also nicht mit anderen, sondern mit sich selbst. Praktisch bedeutet das, Sie wechseln von Ihrer Rolle als Sitzungspartner zu der Rolle des Eigensitzungsleiters. Von hier ab können Sie Ihre Persönlichkeitsentwicklung selbstständig zu Hause durchführen. Die Verfahrensweisen sind die gleichen, auch hier sind die Basiskurse 1, 2 und 3 die Grundlage.

Berufliche Anwendung: der Registrierte MW-Trainer

"MindWalking" ist eine gesetzlich geschützte Marke. Wer "MindWalking" gegen Honorar anbieten bzw. werblich verwenden möchte, muss gewisse Spielregeln zur Qualitätssicherung und zum Markenschutz akzeptieren. Zu diesem Zweck wird ein Ausbildungs- wie auch ein Lizenzvertrag abgeschlossen. Mit Vertragsabschluss werden Sie vom frei ausübenden Gelegenheitsanbieter zum registrierten MindWalking-Trainer. Als solcher genießen Sie Markenschutz, werden auf der Homepage gelistet, dürfen mit der Marke "MindWalking" werben und für Ihre Leistungen ein Honorar fordern.

Ausnahmen: Wer lediglich Eigensitzungen durchführen möchte, braucht dazu kein registrierter MindWalking-Trainer zu sein. Ebensowenig der, der sich an MindWalking schlau machen und die erworbenen Kenntnisse in seine bestehende Praxis einfließen lassen möchte. Nur wer offiziell als MindWalking-Trainer auftritt und unter diesem Namen für sich wirbt und ein Honorar fordert, muss registrierter oder zertifizierter MindWalking-Trainer sein (zur Zertifizierung siehe unten).

Die Qualifikationsstufen bis zum Zertifikat

Als registrierter MindWalking-Trainer befinden Sie sich in fortschreitender Ausbildung. Schrittweise streben Sie die weiter unten genannten Qualifikationsstufen an und erreichen diese.

Die Ausbildung kann mehrere Jahre dauern. Das hängt davon ab, wie weit Sie kommen wollen und was Sie für ein Tempo vorlegen. Die Ausbildung ist beendet, sobald alle verfügbaren Qualifikationsstufen erreicht sind. Damit haben Sie den Status eines "zertifizierten MindWalking-Trainers" erreicht. Gleichzeitig damit sind Sie selbst zum Ausbilder geworden. Sie sind nun ermächtigt, andere in vollem Umfang auszubilden.

Wird einem MW-Trainer eine Qualifikationsstufe bescheinigt, so geht damit die Erwartung einher, dass er über die angegebene Fertigkeit tatsächlich verfügt und die damit verbundenen Leistungen verlässlich erbringt. Wird jedoch im Rahmen der Qualitätssicherung ersichtlich, dass ein MW-Trainer die Ansprüche für eine Qualifikationsstufe nicht mehr erfüllt, so kann er gegebenenfalls auf eine niedrigere Qualifikationsstufe zurückgestuft werden.

Schon nach vierundzwanzig Trainingstagen die erste Qualifikationsstufe

Die erste Qualifikationsstufe, die Sie erreichen würden, ist der "Kommunikationscoach". Voraussetzung sind die Basiskurse 1 und 2. Auf dieser Stufe führen Sie Kommunikationstrainings durch und geben Sitzungen wie etwa den "Lebensrückblick" oder die "Beziehungsklärung".

Diese Qualifikationsstufe lässt sich bereits nach rund vierundzwanzig Praxistagen erwerben: Erst die beiden Kurse, dann folgen Ihre Sitzungen mit begleitender Qualitätssicherung, den Abschluss bildet die Theorieprüfung. Über welchen Zeitraum sich diese vierundzwanzig Trainingstage hinziehen, bestimmen Sie. Es könnten eventuell ein paar Tage mehr werden, auch das käme auf Sie an. Denn Sie erreichen Ihre Qualifikation nicht für "abgesessene Zeit", sondern für gute Leistungen.

Weitere Qualifikationsstufen sind: Sitzungsleiter der Basisstufe, der Fortgeschrittenenstufe, der Expertenstufe, außerdem Kursleiter. Daraufhin wird das Ausbilderzertifikat ausgestellt.

Der "Ausbilder" ist die einzige Stufe, für die ein sogenanntes "Zertifikat" ausgestellt wird. Für die Qualifikationsstufen gibt es "Qualifikationsbescheinigungen". Alle Stufen werden durch den Ausbildungsleiter bescheinigt.

Dauer und Kosten

Vorab sei gesagt, dass bei MindWalking keine Gesamtausbildungsgebühr entrichtet wird. Vielmehr bezahlen Sie jeweils nur die Leistung, die Sie gerade erhalten, also z. B. eine Sitzung oder einen Kurs.

Wie lange eine Ausbildung dauert, hängt damit zusammen, wie fleißig Sie sind. Trotzdem braucht es bis zur Expertenstufe gute drei bis fünf Jahre. Man muss einfach enorm viel Erfahrung gesammelt haben, um zum Experten zu reifen.

Die Kosten sind variabel. Schließlich schlagen Ihre eigenen Coachings und Sitzungen hier zu Buche, und da kommt bei jedem unterschiedlich viel zusammen.

Basiskurse als Gruppenkurs dauern jeweils vier Tage. Sie können auch als Einzelcoaching in zwei bis drei Tagen absolviert werden. Die Kurspreise liegen bei 600 Euro, unterscheiden sich aber je nach Anbieter. Bitte fragen Sie beim Ausbildungsleiter nach.

Alles in allem liegt die Ausbildung rund gerechnet bei dreitausendfünfhundert Euro bis zum Kommunikationscoach und achttausend Euro bis zum Experten.

Goldene Trainingsregel

Nach hundert Sitzungsstunden hat man seinen Werkzeugkasten im Großen und Ganzen verstanden. Nach tausend Stunden erbringt man routinemäßig gute Ergebnisse. Nach zehntausend Stunden beginnt man zu begreifen, um was es wirklich geht.

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